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27.08.2026
17:30 Uhr
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Wir bauen einen Retro-Taschenrechner mit Nixie-Röhren, der die mathematischen Grundoperationen beherrschen soll.

Nachdem ich schon einiges an Erfahrungen mit Nixies in Uhren gesammelt hatte, sollte es jetzt ein Retro-Rechner werden. Aber welcher Nixie-Typ und wie viele Stellen sollte der Rechner bekommen? Der Druckbereich meines 3D-Druckers und damit einhergehend die Größe des produzierbaren Gehäuses ohne zu stückeln, haben mir diese Entscheidungen abgenommen: 14 sowjetische Nixies des Typs ИН-17 (IN-17) würden in der Breite passen.
Der Rechner sollte ähnlich aussehen wie die ersten Vorbilder vor 60 Jahren und nur die mathematischen Grundoperationen beherrschen. Die Eingabe sollte algebraisch sein und die Ziffern von rechts nach links scrollen, wie es damals üblich war. Die drei Platinen für Rechner, Tastatur und Display sollten getrennt sein, um modular zu bleiben, wenn es Variationen im Design erforderten. Das waren meine Vorgaben für die erste Version. Beim Design der Platinen habe ich in meinem ersten Entwurf zwei Dinge übersehen:
Und wo ich völlig daneben lag, war der Aufwand für die Firmware. Aus ein paar Stunden geschätzter Entwicklungszeit wurde über eine Woche. Nach einem guten Monat war die erste Version des Rechners fertiggestellt.